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Lehman-Zertifikate / sonstige Zertifikate III:

Nachfolgend haben wir für Sie noch einige wichtige Informationen zu dem Bereich „Schadensersatz bei Zertifikaten/Anleihen“ und zu dem Thema „Verjährung“ zusammengestellt:

Bei welchen Zertifikaten kommen grundsätzlich Schadensersatzansprüche in Betracht?

Schadensersatzansprüche gegen die anlageberatende Bank kommen grundsätzlich bei allen von Banken vertriebenen Wertpapieren in Betracht. In der Praxis betrifft dies insbesondere Zertifikate, Anleihen und Aktien. Wenngleich die von der US-Investmentbank Lehman-Brothers herausgegebenen Zertifikate aufgrund des Zusammenbruchs dieser Bank zur Zeit in den Medien besonders präsent sind, ist es wichtig zu wissen, dass selbstverständlich auch andere Zertifikate, also nicht Lehman-Zertifikate, von Banken durch eine nicht ordnungsgemäße Beratung „an den Mann“ gebracht wurden. Auch bei diesen Zertifikaten können erfolgreich Schadensersatzansprüche gegen die beratenden Banken geltend gemacht werden. Uns sind eine Vielzahl von Fällen bekannt, in denen die Bankberater sogar massiv darauf eingewirkt haben, dass die unerfahrenen Anleger ihre sicheren Kapitalanlagen (Bundesschatzbriefe, Termingeld, Festgeld etc.) auflösen und in hoch riskante Zertifikate „tauschen“. Diese Zertifikate waren nicht immer Lehman-Zertifikate, sondern auch oft von den jeweiligen Banken selbst herausgegebene und vertriebene Zertifikate.

Der Markt für Zertifikate ist fast unüberschaubar. Insgesamt werden höchst unterschiedlich strukturierte Zertifikate von den verschiedene Emittenten und Banken angeboten. Alleine die Lehman-Bank hat mehr als 100 verschiedene Zertifikate herausgegeben und meistens über deutsche Banken und Sparkassen vertrieben. Je nach ihrer individuellen Ausgestaltung spricht man von Index-Zertifikaten, Basket-Zertifikaten, Währungs-Zertifikaten oder sog. Garantie-Zertifikaten. Alle diese verschiedenen Spielarten von Zertifikaten/Anleihen können Gegenstand von Schadensersatzansprüchen sein. Vor dem Hintergrund unserer Erfahrung aus mehreren tausend betreuten Bankhaftungsfällen ist mit einer hohen Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass in den wenigsten Erwerbsvorgängen betreffend solcher Zertifikate eine anleger- und anlagegerechte Beratung durch die vermittelnde Bank erfolgt ist. Im Gegenteil ist davon auszugehen, dass die vielfältigen Risiken, die mit derartigen Zertifikaten verbunden sind (Kursrisiko, Totalausfallrisiko, Emittentenrisiko, Entfälligkeitsrisiko etc.) bei den Beratungsgesprächen nicht hinreichend klar gegenüber dem Anleger herausgestellt wurden. Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs sind die anlageberatenden Banken bzw. deren Bankmitarbeiter jedoch verpflichtet, die jeweiligen Anleger umfassend und neutral über die mit dem Erwerb der Zertifikate/Anleihen im Zusammenhang stehenden Risiken aufzuklären und ggf. auf geeignetere Anlageprodukte hinzuweisen. Kommt die Bank ihren umfassenden Aufklärungspflichten nicht oder nicht vollständig nach, sind die Banken grundsätzlich verpflichtet, den Anlegern den im Zusammenhang mit dem Wertpapierkauf entstandenen Schaden in voller Höhe zu ersetzen, d.h. Erstattung des Kaufpreises für die Wertpapiere und Rückgabe des ganz oder teilweisen wertlosen Wertpapieres an die Bank.

Achtung: Kurze Verjährung bei Schadensersatzansprüchen wegen Schlechtberatung beim Erwerb von Wertpapieren (Zertifikate, Anleihen, Aktien etc.).

Schadensersatzansprüche gegen das beratende Kreditinstitut verjähren gem. §§ 37a Wertpapierhandelsgesetz innerhalb von drei Jahren seit Anspruchsentstehung. Der Lauf der Verjährungsfrist beginnt dabei regelmäßig mit dem Zeitpunkt der (falschen) Anlageberatung. Anleger, die Zertifikate und Anleihen Ende des Jahres 2005 gezeichnet haben, sollten sich daher umgehend mit uns in Verbindung setzen, um die Verjährung ihrer Ansprüche zu verhindern.

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